Hautpflege in den Wechseljahren: Unreine & trockene Haut richtig behandeln

Die Haut ist der Spiegel unseres Alters. Bei Frauen kommt es in den Wechseljahren vermehrt zu Hautproblemen. Dahinter stecken natürliche Vorgänge der Hautalterung. Hier lernst Du, diese besser zu verstehen. Außerdem erfährst du, wie Du diesen Veränderungen gezielt vorbeugst und Deine gesunde, reife Haut sinnvoll pflegst.

Faktoren von Hautproblemen

Über die Jahre hinweg verändert sich unser Körper und damit auch unser Hautbild. Dabei spielen eine Reihe von Faktoren eine ausschlaggebende Rolle für unsere Hautalterung.

Extrinsische Faktoren: Einwirkungen von außen

Die Haut ist unser größtes Organ und unser wichtigster Schutz vor äußeren Einflüssen, denen sie ständig ausgesetzt ist. Diese Einflüsse nennt man extrinsische Faktoren. Dazu gehören unter anderem;

  • Hautpflege
  • Hitze & Kälte
  • Umwelteinflüsse (z. B. Luftverschmutzung in großen Städten)
  • UV-A Strahlung

Tipp: Gehe niemals ohne Sonnenschutz (Mindestens Lichtschutzfaktor 30) in die Sonne.

Faltenbildung durch Rauchen

Auch durch eigenes Zutun, zum Beispiel in Form von Rauchen gefährden wir unsere Haut. Zigaretten als auch die Luftverschmutzung aktivieren die Metalloproteinasen. Das sind Enzyme, die das Kollagen in der Unterhaut zerstören. Sie tragen zur Faltenbildung und Strukturschwäche der Haut bei und verschlimmern Hautprobleme in den Wechseljahren. 

Intrinsische Faktoren: Innere Eigenschaften

Die intrinsischen Faktoren kommen vom biologischen Altern der Haut. Es wird beeinflusst von:

  • genetischen Faktoren
  • ethnischer Zugehörigkeit
  • Geschlecht

Die Fibroblasten, die wichtigsten Zellen der Haut, teilen sich im Alter immer langsamer. Dadurch nimmt die Produktion von Elastin und Kollagen zunehmend ab. Das Bindegewebe der Haut verliert in der Folge an Elastizität und Spannkraft. Falten nehmen nicht nur zu, sondern werden auch tiefer.

Wie schnell dieser Prozess fortschreitet, ist von den intrinsischen Faktoren abhängig.

Anzeichen der Hautalterung

Die Hautalterungsprozesse beginnen schon mit dem 30. Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter schreiten sie immer weiter fort und werden äußerlich sichtbar.

Die auffälligsten Veränderungen sind:

  • verminderte Elastizität der Haut
  • dunklere Pigmentierung, Altersflecken
  • Porengröße
  • ausgeprägte feine Linien (Falten)
  • „Schlaffe“ Gesichtshaut durch Abnahme des Volumens der Knochen, des Unterhautfettgewebes sowie der Muskulatur

Das Altern der Haut im Bild                         

Anhand der untenstehenden Bilder ist die oberflächliche strukturelle Veränderung des Hautbilds sehr deutlich erkennbar. Die reife Haut unter dem Mikroskop zeigt eine deutlich verdünnte Unterhautschicht aus Kollagen- und Elastinfasern sowie eine verminderte Zellteilung.                          

Junge Haut (30-jährige Patientin) und alte Haut (90-jährige Patientin) im makro- und mikroskopischen Vergleich. Die Strukturveränderungen, die im Laufe von 60 Jahren entstehen, sind sowohl mit dem bloßen Auge als auch mit dem Mikroskop deutlich zu erkennen.

Hautveränderungen in den Wechseljahren              

Die Wechseljahre einer Frau beginnen sehr unterschiedlich. Dafür gibt es viele Ursachen. Allem zugrunde liegen hormonelle Veränderungen. Wie groß der Einfluss der Hormone ist, spürt die Frau schon während der Menstruation: Der Teint wird zum Beispiel trockener oder unreiner.

Hormone und Haut in den Wechseljahren

Die zunehmenden Alterserscheinungen der Haut kommen vom Absinken der Hormone Östrogen, Progesteron und Testosteron. Diese chemischen Botenstoffe sind unser Schönheitsgeheimnis.

Die Bodyguards unserer Haut sind die Östrogene. Sie führen dazu, dass in der Haut Feuchtigkeit gespeichert wird und die Kollagenbildung aktiv bleibt. Darüber hinaus haben sie Einfluss auf eine gute Durchblutung der Haut und fördern somit auch das Haarwachstum. Sie sorgen (zusammen mit dem männlichen Hormon Testosteron) für die perfekte Architektur der Fettzellen im Bindegewebe.

Das Gelbkörperhormon Progesteron verhindert den Abbau von Kollagen und stärkt die Spannkraft der Venen und Gefäße.

Kommt der Hormonhaushalt durcheinander entstehen Hautprobleme in der Menopause – daher auch der Name „Wechseljahre“.

Zeichen schlechter Haut in den Wechseljahren

Fällt der Hormonspiegel im Alter von circa 35 Jahren langsam ab, macht sich das Defizit unterschiedlich schnell bemerkbar.

  • Es kann zu unreiner Haut in den Wechseljahren kommen: Pickel oder dunklen Flecken, sog. Hyperpigmentierungen, auch Altersflecken genannt. Die Akne in den Wechseljahren ist genauso unerwünscht wie in der Pubertät.

  • Die Produktion von Talg (Sebum) ist nicht mehr optimal hormonell reguliert. Die Überproduktion führt zu fettiger Haut in den Wechseljahren.
  • Das andere Extrem kann jedoch auch auftreten: trockene Haut in den Wechseljahren, die nicht nur auf die Gesichtshaut begrenzt ist, sondern auch die Schleimhäute betreffen kann. Auch trockene Augen sind hierbei keine Seltenheit.
  • Mit zunehmendem Abfall des Hormonspiegels lassen die potenziellen Wachstumsfaktoren nach. Es kommt zur Abnahme von Kollagenproduktion und Zellteilung. Dies führt zu einer weichen, absinkenden Haut. Sichtbar ist das unter anderem an den sog. Hängebäckchen oder Schlupflidern.

Die optimale Gesichtspflege in den Wechseljahren: die besten Inhaltsstoffe

Die Hautpflege in der Menopause unterscheidet sich von anderen Cremes für jüngere Frauen. Die folgenden Wirkstoffe sollten Pflegeprodukte mitbringen:

  • Vitamin C Ascorbinsäure / Vitamin E Tocopherol
  • Panthenol
  • Peptide
  • Hyaluronsäure
  • DMS Hautsebum
  • Pflegendes Öl
  • Retinol

Vitamin C & E als Schutzschilde

Vitamin C (Ascorbinsäure) und E (Tocopherol) sind starke Antioxidantien, welche die Haut vor freien Sauerstoffradikalen schützen. Die freien Radikalen entstehen auf natürliche Weise bei Stoffwechselprozessen im Körper. Sie reagieren mit Zellmembranen oder Proteinen wie Kollagen. Damit stören sie die Kollagenproduktion und das Gleichgewicht der Haut. Die Folgen sind weniger Zellteilung und ein schwaches Bindegewebe.

Das Vitamin E fängt diese Radikale ab und dienen als Schutzschild. Indem es die Lipidschicht bewahrt und sie mit Feuchtigkeit versorgt, schützt es nicht nur die Haut, sondern hält auch Keime und hautschädigende Substanzen fern. Gleichzeitig regeneriert es das Gesicht. Im Gegensatz zu anderen Substanzen kann es die Hautbarriere überwinden und in sie eindringen.

In der Medizin wird Vitamin E Patienten mit Hautverbrennungen hochdosiert oral appliziert.

Vorsicht! Vitamin C hingegen kann auf frisch behandelter Haut ein brennendes Gefühl auslösen und sie bei hochdosierter Anwendung lichtempfindlich werden lassen.

In der Surgi Boost Face Cream ist Vitamin E als ein wichtiges Element enthalten, um die Haut nach medizinischen Eingriffen regenerativ zu unterstützen. Die Creme ist angenehm und pflegt wohltuend.

Retinol bekämpft Akne in den Wechseljahren

Retinoide, auch Retinol genannt, können in unterschiedlich hoher Dosierung auf die intakte Haut angewendet werden. Studien haben gezeigt, dass sie die Kollagensynthese anregen. Vorhandene Falten werden glatter. Retinoide eignen sich aber auch sehr gut für die Bekämpfung von Akne.

Vorsicht! Der Nachteil ist hier eine hohe Lichtempfindlichkeit und nicht selten treten Rötungen der Haut auf. Vor allem sollte Retinol nicht auf frische Wunden oder im Anschluss an medizinisch vorbehandelte Haut aufgetragen werden.

Panthenol aktiviert die Zellneubildung

Panthenol, auch Dexpanthenol genannt, ist ein Provitamin B5. Es ist äußerst gut erforscht und wird in vielen Produkten wie Wund- und Heilsalben angewendet. Es fördert auch eine reife und schöne Haut in den Wechseljahren.

Bei Kontakt mit der Haut wird das Provitamin in Pantothensäure umgewandelt. Sie liefert der Haut Feuchtigkeit.

Vor allem regt sie aber die Neubildung von Fibroblasten und Keratinozyten an. Diese sind für die Synthese unseres Stützgewebes sowie für den Schutz der Haut verantwortlich.

Aus diesem Grund sollte Panthenol in keiner Hautpflege in den Wechseljahren fehlen – sei es am Körper oder im Gesicht. In der Surgi Boost Advanced Body Cream und in der Surgi Boost Face Cream ist es ein wichtiger Wirkstoff, der die Haut in ihrer Regeneration und Heilung unterstützt.

Peptide als Wachstumsfaktoren

Peptide sind die neuen Booster einer hochwertigen Gesichtscreme für die Wechseljahre. Sie sind den Wachstumsfaktoren nachempfunden, die Babys nach Ihrer Geburt mitbringen und werden synthetisch hergestellt. Darum werden sie auch Bio-Plazenta genannt. Sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Regeneration der Haut und der Reaktivierung ihres Stoffwechsels. In umfangreichen Studien konnte eine stimulierte Kollagen- und Elastinproduktion nachgewiesen werden (Quelle: Placental growth factors, B.V. Rama Sastry, Placental pharmacology, p. 126-150). Daher sollten Peptide in jeder hochwertigen Anti-Aging-Pflege vorhanden sein.

Hyaluronsäure spendet Feuchtigkeit

Natürlich darf die Hyaluronsäure nicht fehlen. Es gibt zwei verschiedene Hyaluronsäuren, die in der Hautpflege angewendet werden: langkettige und kurzkettige. Die kurzkettige kann die Hautbarriere passieren und spendet intensive Feuchtigkeit in der Dermis, der Unterhaut. Die langkettige legt sich als Schutzfilm geschmeidig auf die Haut. In der Surgi Boost Face Cream sind beide in Pharma-Qualität enthalten.

DMS Hautsebum für trockene Haut

Die DMS Struktur ist ein wichtiges Tool, um das natürliche Hautsebum wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es ahmt die Talg- bzw. Lipidschicht der Haut nach und ist auch für die trockene Haut ideal geeignet. Die DMS Struktur ersetzt den fehlenden Schutzfilm und pflegt die Haut geschmeidig. Spannungsgefühl und Jucken können gelindert werden. 

Südafrikanisches Virgin Öl mit Anti-Aging-Effekt

Das südafrikanische Virgin Öl ist ein noch nicht weit verbreiteter Inhaltsstoff, wird jedoch seit Jahren in der Baby-Pflege angewendet. Es wird aus dem Kern der Frucht des Ximenia Strauchs gewonnen. Das Öl hat neben einem restrukturierenden auch einen Anti-Aging-Effekt. Die Zellmembran wird stabilisiert, die Haut weicher, geschmeidiger und intensiver mit Feuchtigkeit versorgt. Der anti-entzündliche Effekt lindert Hautrötungen und Reizungen.     

Tipps für eine schöne Haut in den Wechseljahren:

Mit einer intensiven Pflege und optimal auf Deine Haut abgestimmten Produkten trägst Du zu einer schönen Haut in den Wechseljahren bei. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tipps, die Deine Haut aufbauen.

  • Minimal-invasive Verfahren wie z. B. das Microneedling in Kombination mit angereichertem Eigenblut, auch Vampire Lift genannt.
    Die Wachstumsfaktoren der Blutplättchen und der Reiz der Microverletzungen führen zu einer Hauterneuerung aus den tiefen Schichten heraus.
  • Sonnenschutz ist für die Haut unverzichtbar. Ein Lichtschutzfaktor von mindestens LSF 30 schützt die Haut vor schädlichen UV-Strahlungen und wirkt präventiv vor weiteren Sonnenschäden.
  • Der regelmäßige Besuch bei der Gynäkologin ist obligatorisch, um den Hormonstatus zu bestimmen. Dieser kann Grundlage einer Hormontherapie in den Wechseljahren sein. Eine solche Therapie ist mittlerweile anerkannter medizinischer Standard. Sie wirkt sich wissenschaftlich erwiesen präventiv auf Osteoporose und Cardiovasculärer Erkrankungen aus. Positiver Nebeneffekt: ein schöner und gesunder Teint.
  • Mehr Wasser trinken: Für ein schönes Hautbild in der Menopause kommt es nicht nur auf die richtige Hautpflege an. Auch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit tragen dazu bei. Wenn dem Körper Flüssigkeit fehlt, reduziert er zunächst das Wasser in den Hautzellen. Dadurch verliert die Haut an Spannung.
  • Pflegeroutine entwickeln & Zeit für Dich einplanen: Eine Hautpflegeroutine am Abend gehört genauso dazu, wie das Zähneputzen. Achte darauf, dass Du Dich ordentlich abschminkst und Dein Gesicht reinigst. Dann trägst Du Deine Pflege auf. Gerade über Nacht kann diese dann intensiv einziehen und Deine Haut mit Feuchtigkeit versorgen.
  • Schlaf schön: Deine Haut regeneriert vor allem während Du schläfst. Deshalb ist auch in den Wechseljahren eine gute Nachtruhe wichtig. Meine Empfehlung: Besorge Dir mehrere Kopfkissenbezüge aus Seide. Diese solltest du wöchentlich wechseln. Im Gegensatz zu Baumwolle entzieht Seide Deiner Haut nicht zu viel Feuchtigkeit.

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